Förderung von Herzensangelegenheiten
Neben der Förderung der Forschungsarbeit des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung und der Entwicklung herausragender, junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liegen auch ganz alltägliche Fördermaßnahmen im Fokus der William G. Kerckhoff-Stiftung.

So ist zurzeit die umfassende Sanierung des stadtgeschichtlich und wissenschaftshistorisch bedeutenden Institutsgebäudes in der Parkstraße 1 dringend notwendig, in dem sich auch heute noch der große Hörsaal (Kerckhoff-Vorlesungsaal) und die Bibliothek befinden. Nur hier kann das Institut größere Veranstaltungen und Symposien durchführen. Gleichzeitig dient der Hörsaal auch dem notwendigen Austausch der Wissenschaftler untereinander: Hier werden aktuelle Forschungs- projekte vorgestellt und besprochen, Synergien in der gemeinsamen Forschungsarbeit diskutiert und der konkrete Nutzen für den Patienten abgeklärt.

Spendern, Sponsoren und Zustiftern, die die Arbeit des Max-Planck-Instituts unterstützen möchten, bietet die Kerckhoff-Stiftung mannigfaltige Möglichkeiten zur Dokumentation ihres wertvollen Engagements. So kann zum Beispiel der Namen eines Spenders auf einem oder mehreren Hörsaalstühlen angebracht werden, es können personalisierte Bausteine in der Hörsaalwand erworben werden oder es erfolgt die Namensstiftung des Spenders für eine ausgewählte Räumlichkeit des Instituts zum Dank für seine Zuwendung.

Ein weiteres Anliegen der Stiftung ist es, die Zahl der Stipendien z.B. für Doktoranden weiter zu erhöhen. In diesem Zusammenhang sollen ganz in der Tradition der Stiftung Wohnhäuser renoviert und in Appartements für ausländische Doktoranden umgewandelt werden.

Für detaillierte Informationen über die Möglichkeit einer Geld- oder Sachspende bzw. einer Zustiftung zum Stiftungsvermögen und deren steuerlichen Vorteile stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.



Pressemitteilung vom 4. Mai 2015

Louise-Kerckhoff-Gästehaus eröffnet
Kerckhoff-Stiftung schafft Unterkünfte für 27 Gastwissenschaftler

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Die Wohnungssuche gestaltet sich zukünftig für die am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungen- forschung tätigen Gastwissenschaftler deutlich entspannter: Mit dem neu eröffneten Louise-Kerckhoff-Gästehaus stehen den aus aller Herren Länder stammenden Forscher ab sofort 27 Gästezimmer in acht Wohnungen zur Verfügung.

Gebaut und betrieben wird der rund 2,1 Millionen Euro teure Neubau von der William G.-Kerckhoff-Stiftung für wissenschaftliche Forschung und Fortbildung. Die seit 1929 existierende Stiftung hat in erster Linie die Unterstützung der Forschung am Max-Planck-Institut zum Ziel. "Wir bieten mit den Unterkünften vor allem neuen Mitarbeitern, die aus dem Ausland zu uns kommen, die Chance, schnell eine Bleibe zu finden", sagte Dr. Susanne Schneider, Geschäftsführerin der Stiftung. Bislang sei die Wohnungssuche auf dem angespannten Bad Nauheimer Wohnungsmarkt schwierig und zeitintensiv gewesen.
Dass mit dem Gästehaus eine große Stärkung des Forschungsstandortes Bad Nauheim verbunden ist, darauf weist auch die prominent besetzte Gästeliste bei der Eröffnung hin. Vorstandsvorsitzender Wilfried Schmied konnte neben der Staatssekretärin Dr. Bernadette Weyland aus dem hessischen Finanzministerium unter anderem auch den Vorsitzenden des Kuratoriums von Institut und Stiftung, den früheren Bundesminister Friedrich Bohl sowie Bad Nauheims Bürgermeister Armin Häuser und die Erste Stadträtin Brigitta Nell-Düvel begrüßen.
In ihrem Grußwort hob Staatssekretärin Weyland hervor, dass mit der Benennung des Gästehauses nach Louise Kerckhoff deren Rolle für das Kerckhoff-Institut nun ausreichend gewürdigt werde. Zwar habe William Kerckhoff sich zu Lebzeiten entschlossen, in Bad Nauheim ein Forschungsinstitut ins Leben zu rufen, umgesetzt habe dies aber seine Witwe Louise.
Die Kerckhoff-Stiftung hatte sich zum Neubau des Gästehauses entschlossen, nachdem zwei seit Jahrzehnten von ihr betriebene Häuser in Bad Nauheim großen Sanierungsbedarf gezeigt hätten. Durch deren Verkauf wurde die Finanzierung des Neubaus möglich. Bauträger war die Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft.

Foto v.r.n.l.: Bürgermeister Armin Häuser, Staatssekretärin Dr. Bernadette Weyland, Wilfried Schmied, Vorstandsvorsitzender der Kerckhoff-Stiftung, Dr. Susanne Schneider, Geschäftsführerin, und Bundesminister a.D. Friedrich Bohl, Vorsitzender des Kuratoriums

Pressekontakt: Dr. Matthias Heil
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